In der letzten Ratssitzung haben wir Grüne dafür gesorgt, dass ein entscheidender Zusatz in die Vorlage aufgenommen wurde. Andere Fraktionen winkten ab – sei ja nur eine sprachliche Feinheit. Wir sagen: Von wegen! Es geht nicht um Worte, sondern um Haltung und darum, wie Wolfsburg sich für die Zukunft aufstellt.
Die Debatte machte deutlich: Viele im Rat haben den Kern unseres Antrags schlicht verfehlt. Uns geht’s nicht um das Feilen an Begriffen, sondern darum, wie unsere Stadt langfristig Verantwortung übernimmt – ökologisch, sozial und friedenspolitisch.
Unser eingebrachtes und schließlich übernommenes Statement stellt klar: Der Beschluss darf keine leere Geste bleiben. Er verpflichtet alle, Entscheidungen in den Kontext einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Stadtentwicklung zu stellen.
Gerade in Zeiten globaler Krisen braucht Kommunalpolitik Rückgrat. Wir Grüne wollen, dass Wolfsburg nicht in alte Denkmuster zurückrutscht, sondern mutig neue Wege geht – weg von der Rüstungslogik, hin zu Prävention, Diplomatie, Resilienz und echter Nachhaltigkeit.
Zugleich halten wir es für politisch kurzsichtig, die wirtschaftliche Zukunft Wolfsburgs mit Erwartungen an das Rüstungssondervermögen des Bundes zu verknüpfen. Dutzende Kommunen in Deutschland bemühen sich aktuell darum, von diesen Mitteln zu profitieren. Ob Wolfsburg tatsächlich etwas von diesem Kuchen abbekommt, ist völlig offen. Sich darauf zu verlassen, wirkt eher rückwärtsgewandt und naiv.
Hinzu kommt: Eine wirtschaftliche Perspektive, die sich im Wesentlichen auf mögliche Rüstungsproduktionen rund um den Volkswagen-Konzern stützt, greift zu kurz. Wolfsburg braucht eine breit aufgestellte, nachhaltige und zukunftsorientierte Wirtschaftsstrategie, die Innovation, Zivil- und Sicherheitstechnologien, Klimaschutz und gesellschaftliche Resilienz stärkt.
„Wir freuen uns, dass unser Zusatz übernommen wurde. Schade nur, dass unser Anliegen zunächst missverstanden wurde. Es geht uns nicht ums Haarspalten, sondern um eine klare politische Richtung: Wolfsburg braucht Zukunftspolitik, die Verantwortung übernimmt – für Umwelt, Zusammenhalt und kommende Generationen. Wir stehen selbstverständlich allen Fraktionen und Bürger*innen für Gespräche bereit“, sagt Andreas Geiger, wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion.
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