Kunst und Kultur - unverzichtbar für das Leben in Wolfsburg !

Auf Basis des 2011 verabschiedeten Kulturentwicklungsplans ist es in den vergangenen fünf Jahren durch eine verlässliche Förderpraxis gelungen, die wichtige Arbeit kultureller Institutionen und Initiativen für Wolfsburg zu sichern und weiter auszubauen.

Die zentrale Intention des Kulturentwicklungsplans, städtisches Leben durch persönliche Teilhabe am kulturellen Leben zu bereichern, muss auch die Grundlage seiner Fortschreibung sein, denn es geht uns um Wolfsburgs reiche und lebendige Kulturszene die oftmals im Schatten der touristischen Leuchttürme steht.

Dort wo Menschen zusammen kommen, gemeinsame singen, tanzen, malen oder Theater spielen spürt man städtisches Leben. Dieses kulturelle Leben macht die Stadt auch attraktiv für diejenigen, die hier zukünftig in Wolfsburg wohnen und leben möchten. Bessere Botschafter als alte und neue Bürger der Stadt, die davon berichten, kann kein noch so teures Marketing hervorbringen.

Wir GRÜNEN werden uns auch in finanziell schwieriger werdenden Zeiten für die Vielfalt unserer Kulturlandschaft einsetzten. 

Uns GRÜNEN ist wichtig, dass der Stadtraum allen Menschen zur Verfügung steht – ohne konsumieren zu müssen.  

Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum muss weiterhin durch Kunst und Architektur gestaltet werden und soll zukünftig durch „echte“ Kunst bereichert werden.

Wir GRÜNEN verzichten gerne  auf „Werbeträger“ die unserer Stadt als Geschenke angedient werden.

 

- Kunst und Kultur gehören in die Stadt-

Ein vielfältiges Angebot lässt sich nicht verordnen oder einkaufen, sondern kann nur aus Initiativen, Freiräumen und Unternehmergeist entstehen. Dazu gehören dezentrale Angebote in den Orts- und Stadtteilen, wie z.B. Stadtteilbibliotheken und das Angebot von Räumlichkeiten für Vereine und Initiativen.

Wir GRÜNEN setzen uns dafür ein, dass die zarten Pflanzen der Subkultur und der Kulturwirtschaft gepflegt werden.

Leer stehende Räume sollen kulturell zwischen-, um- oder nachgenutzt werden. Deshalb dürfen attraktive Flächen nicht allein nach vordergründig wirtschaftlichen Gesichtspunkten vergeben werden.

Kunst und Kultur gehören mitten in die Stadt und nicht auf Flächen mit geringem Bodenwert, denn sie sind es, die aus gesichtslosen Großstädten unverwechselbare Orte machen.

Die Vermittlung von temporär nutzbaren Liegenschaften, wie das Beispiel des italienischen Kunstvereins CreArte im Schachtweg zeigt, wie mit geringem finanziellem Aufwand die Attraktivität des Wolfsburger Kulturlebens bereichert werden konnte.

 

- Kulturwirtschaft hat Zukunft -

In der Stadt gibt es zahlreiche kleine, flexible Agenturen und Unternehmen der Kultur-wirtschaft, die neue Arbeitsplätze in diesem Bereich geschaffen haben. Es könnten weitere  entstehen, wenn ihre Möglichkeiten stärker nachgefragt würden. 

Wir GRÜNEN werden Einfluss nehmen, dass die Vergabepraxis der Stadt Wolfsburg zukünftig einen Beitrag zur Stärkung dieser neuen Strukturen leistet.

 

 

 

 

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